Katrin Hotz Le chaos intérieur de l’arrangement oder die Unbeweglichkeit der Dinge





















In Le chaos intérieur de l’arrangement oder die Unbeweglichkeit der Dinge setze ich mich mit dem Un-heim-
lichen und Fremden auseinander, welches sich im Alltäglichen, Gewohnten und Vertrauten der Heimat ver-
steckt hält. Wie das Gefühl von Heimat hat unser Wohnen viel mit Gewöhnung und Gewohnheit zu tun: wir
nehmen die Gegenstände welche uns täglich umgeben meist nicht mehr aktiv war. Aus diesem Interesse
dokumentiere ich die Umgebung meines Onkels. In der Wohnung steht seit 17 Jahren „der Esel“ am gleichen
Ort auf dem Kamin und die Weihnachtskerzen wurden nie angezündet. Gegenstände, welche einfach dastehen
und nicht mehr von den Bewohnern wahrgenommen werden. Für mich sind das „still leven“ (niederländisch:
„still“ = unbewegt und „leven“ = Dasein). Dieses „unbewegte Dasein“ ist uns heimelig vertraut und hat gleich-
zeitig etwas Unheimliches.




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